HANDSCHRIFTLICHE ORIGINALREZEPTUR

 

Der feine Kräuterlikör basiert auf einer historischen Mönchs-Rezeptur mit 400-jähriger Geschichte. Durch seine inspirierende Wirkung hat er im Laufe der Jahrhunderte viele Liebhaber gefunden und bereits manches „AHA-Erlebnis“ ausgelöst.

 

Die Zubereitung des AHA EXCELSIOR KRÄUTERLIQUER von Hand ist für uns Ehrensache. Langwierige Mazeration und Perkolation sowie eine Reifung im Eichenfass garantieren höchste Qualität. Wir verwenden zur Herstellung nur reinsten Weizenalkohol.

Heimische Kräuter

Angelikawurzel, Liebstöckel, Bertramwurzel, Enzianwurzel u.v.m.

Die Eigenschaften der meisten dieser Pflanzen wurden schon im 12. Jahrhundert von einer bekannten Universalgelehrten beschrieben: der heiligen Hildegard von Bingen.

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Exotische Gewürze

Muskatnuss, Kardamom, Zimtblüte, Sternanis, Safran u.v.m.

Der AHA EXCELSIOR enthält neben heimischen Kräutern auch Gewürze, die aus allen Ecken der Welt kommen.

AHA Kräuterkunde

Die handschriftliche Original-Rezeptur ist natürlich streng geheim, aber wir informieren gerne über einige der herausragendsten der 39 enthaltenen Kräuter und Gewürze.

ANGELIKAWURZEL

Angelica Archangelica besticht durch ihr facettenreiches Aroma. Bekannt wurde die Angelikawurzel in der frühen Geschichte der nordischen Länder und Nordasiens. Wie der Liebstöckel gehört sie zu den Doldenblütelern und wächst gerne in Schluchten, aber auch auf feuchten Wiesen und Feldern findet man sie. Angelikawurzel riecht sehr würzig, während der Geschmack anfänglich aromatisch bis süß, dann bitter, scharf und anhaltend brennend wird.

Bekannt ist die Wurzel auch unter einem weiteren Namen: Echter Engelwurz. Der Erzengel Michael, so eine Sage, sei einem Mönch im Traum erschienen und habe ihm gedeutet, dass die Pflanze heilende Wirkungen hat. So hat sie Menschen vor der tödlichen Krankheit der Pest sowie vor bösem Zauber geschützt. In der Sage wurde Sie Angelus genannt, was so viel bedeutet wir der „Engel“. Unserem AHA EXCELSIOR verleiht sie ein besonders spezielles Aroma.

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BERTRAMWURZEL

Anacyclus pyrethrum, auch Kreisblume, Römischer Bertram oder Steinblume genannt. Bertram ist eine weitverbreitete Pflanze im Mittelmeerraum. Sie gleicht in Aussehen und Wuchs der Kamille, ist jedoch im Geschmack mild-würzig. Aufgrund ihrer sanften Schärfe wird die Bertramwurzel auch gerne als Geschmacksverstärker verwendet. Neben dem römischen Bertram gibt es weitere verwandte Arten wie Gelber Bertram (Anacyclus radiatus), Keulen-Bertram (Anacyclus clavatus) oder den mittlerweile nur noch sehr seltenen Deutschen Bertram (Anacyclus officinarum).

Die Pflanze gehört zur Familie der Korbblütler. Sie wächst krautartig, teils mit Stängeln parallel zum Boden, dann aber bis zu 30 Zentimeter hoch mit kleinen zerstreut stehenden Blättern. Die Blütenblätter sind weiß, die Unterseite ist allerdings meist rosa gefärbt. Verwendet wird – entsprechend der Namensbezeichnung – die Wurzel, die einfach, spindelförmig mit brauner, längsfurchiger Schale im Herbst geerntet wird und dann als natürlicher Geschmacksverstärker in unserem AHA EXCELSIOR zum Tragen kommt.

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GELBE ENZIANWURZEL

Gentiana lutea, gelber Enzian oder Bitterwurz genannt. Die Wurzel des Gelben Enzians kann bis zu einem Meter lang werden. Auch die oberirdische Pflanze ist mit einer Höhe von bis zu 140 Zentimetern recht stattlich. Bis das mehrjährige Gewächs zum ersten Mal blüht, vergehen bis zu zehn Jahre. Die Staude kann ein Alter von bis zu 60 Jahren erreichen.

Der Gelbe Enzian kommt vor allem in Gebirgsregionen vor und steht dort unter Naturschutz. Während die wildlebenden Populationen geschützt sind, nutzen wir für den AHA EXCELSIOR Enzian aus kontrolliertem Anbau.

Übrigens: Nur der Gelbe Enzian hat den benötigten hohen Bitterstoffanteil, so dass seine Wurzeln zur Alkoholherstellung geeignet sind. Die Wurzeln des Blauen Enzians enthalten zu wenig Bitterstoffe. Daher nutzen wir den Gelben Enzian zur Herstellung unseres AHA EXCELSIOR.

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KARDAMOM

Elettaria cardamomum, auch Cardamom genannt. Seit mehreren 1000 Jahren ist Kardomom eine Tradition in der östlichen Welt. Besonders in Indien ist das Ingwergewächs sehr beliebt, dort wird es in Tees beziehungsweise Currys verwendet. Aber auch die Araber schätzen die Gewürzpflanze – sie verwenden diese im Kaffee. Zudem wird das Gewürz in den arabischen Ländern als Aphrodisiakum betrachtet.

In Europa kam der Samen vor rund 1200 Jahren an. Das süßlich scharfe und sehr schmackhafte Gewürz wird bei uns hauptsächlich in der Weihnachtszeit verwendet. Sowohl herzhafte Speisen als auch süße Köstlichkeiten werden durch Kardamom bereichert. Aber nicht nur in den Speisen, sondern auch in diversen Getränken kann das Gewürz glänzen, wie in unserem AHA EXCELSIOR.

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LIEBSTÖCKEL

Levisticum officinale ist bekannt für seinen würzigen Geschmack. In der Antike und im Mittelalter war Liebstöckel ein sehr beliebtes Gewürz und in jedem Bauerngarten vertreten. Heute ist die Pflanze eher selten zu finden, aber in unserem AHA EXCELSIOR ist sie nicht wegzudenken.

Der Liebstöckel stammt ursprünglich aus Persien und hat sich von dort aus im ganzen Mittelmeerraum verbreitet. Vor allem bei den Römern war er äußerst beliebt, denn er genoss den Ruf, aphrodisierend zu wirken. Man braute sich aus den stämmigen Wurzeln Liebestränke und junge, heiratswillige Frauen nahmen die Wurzel mit ins Badewasser, um sich zu parfümieren. Ein Zauber, der aber nur funktionierte, wenn man die Wurzel in der Johannisnacht ausgegraben hat.

Nach Deutschland kam der Liebstöckel allerdings erst recht spät, im achten Jahrhundert mit den aus Italien stammenden Benediktinermönchen. Als wichtige Pflanze der Klostergärten fand er schließlich auch seinen Weg in den AHA EXCELSIOR und verleiht ihm seine einmalige würzige Note.

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MUSKATNUSS

Myristica fragrans bedeutet so viel wie nach „Moschus duftende Nuss“. Der Geschmack kann sich besonders gut entfalten, wenn die Nuss auf einer ganz feinen Reibe frisch gerieben wird. Denn erst dann breitet sich das ganze Aroma und der süße, pfefferartige Geschmack aus.

Die Muskatnuss stammt ursprünglich von den Banda-Inseln, einer Inselgruppe in Indonesien. Im 12. Jahrhundert kam das Gewürz durch arabische Händler nach Europa, eine kleine Nuss kostete damals so viel wie eine halbe Kuh. Im 17. Jahrhundert entfachten die kostbaren Samenkörner einen Krieg zwischen Holland und Portugal. Die Holländer gingen als Sieger hervor und kontrollierten bis ins 18. Jahrhundert den Handel und den Herkunftsort. Sie diktierten die Preise und machten das Gewürz für die normale Bevölkerung unerschwinglich. Erst als ein Franzose es schaffte, einige Pflanzen von der Insel zu schmuggeln und in den Kolonien Frankreichs anzubauen, wurde das Produkt auch für den Mittelstand erschwinglich.

Im Mittelalter wurde die Muskatnuss hauptsächlich zum Aromatisieren von Bier verwendet, heute ist sie auch in unserem AHA EXCELSIOR zu finden.

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SAFRAN

Crocus sativus ist auch unter den Namen Gelbe Würze bekannt. Safran, der Gerichte oder Getränke stark gelb färbt, ist im Geschmack etwas herb, sehr aromatisch und leicht zartbitter bis würzig. Das Schwertliliengewächs wird etwa 30 Zentimeter hoch, bildet wunderhübsche hellblaue bis violettfarbene Blüten aus, aus dessen Narben dieses wertvolle Gewürz in Handarbeit gewonnen wird. Schon vor 1000 Jahren war Safran dreimal teurer als Pfeffer, heute beträgt der Preis ein Vielfaches davon.

Araber und Spanier bauten schon Jahrtausende vor Christus Safran an. Aber über die genaue Herkunft streitet sich die Wissenschaft ein wenig. Der botanische Ursprung des Safrans liegt vermutlich auf Kreta und im Himalaya. Von dort verbreitete sich das Gewürz bereits zu Zeiten der alten Ägypter, wie der Papyrus Ebers belegt. Aber auch im Alten Testament und in einigen Abhandlungen Griechenlands und Roms finden die exklusiven roten Fäden früh Erwähnung.

Der Name Safran kommt aus dem Arabischen und bedeutet „gelb sein“. Gelb galt als heilige Farbe der Herrschenden, was sich einst an den gelben Schuhen der babylonischen Könige oder den safrangelben Gewändern der Griechinnen zeigte. Safran gibt unserem AHA EXCELSIOR einen herben, aromatischen und orientalischen Touch.

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SCHLANGENWURZEL

Rauvolfia serpentina, auch bekannt als Indische Schlangenwurz, Schlangenholz, Java-Teufelspfeffer oder Wahnsinnskraut. Ursprungsort der Indischen Schlangenwurzel ist Indien. Von dort aus breitete sich die Pflanze bis nach Pakistan, Sri Lanka und Indonesien aus. Die Schlangenwurzel ist ein immergrüner, aufrecht wachsender Strauch, der in tropischen Gebieten gedeiht und eine Höhe von 50 bis 100 Zentimetern erreicht. Die Blütezeit der Rauwolfia serpentina ist zwischen April und Mai.

Von ayurvedischen Texten wurde die Indische Schlangenwurzel bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. erwähnt. Nach Europa gelangte die exotische Pflanze erst im frühen 18. Jahrhundert, als sie auf Forschungsreisen entdeckt wurde. Die Bezeichnung Rauwolfia ist dem französischen Botaniker Charles Plumier (1646-1704) zu verdanken, der auf diese Weise den deutschen Botaniker Leonhard Rauwolf (1535-1596) ehrte. Der Name Serpentina gilt als Verweis auf die schlangenähnliche Form der Pflanze.

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STERNANIS

Illicium verum, auch Chinaanis oder Badian genannt, wächst in Südchina sowie in weiteren Teilen Südostasiens. Während Sternanis bei uns erst seit jüngerer Zeit zu den typischen Gewürzen der Winter- und Weihnachtszeit zählt, kennt und schätzt man ihn in China schon seit etwa 5000 Jahren. Sternanis schmeckt nach Lakritz, ist zudem würzig und leicht scharf. Sein Geschmack erinnert an das Aroma von Anis und Fenchelsamen.

Der Sternanisbaum trägt im Frühling seine Blüten. In der Reifezeit springen die Sternanisfrüchte auf und zeigen zwischen ihren Fächern jeweils acht bis zehn glänzende braune „Sterne“. Diese werden geerntet und anschließend getrocknet, bis sie hart und holzig sind. Sternanis wird als ganze Frucht oder gemahlen angeboten. Er würzt Glühwein, Teemischungen und unseren AHA EXCELSIOR.

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SÜSSHOLZWURZEL

Aromatisch und süß, so beschreiben viele Menschen den Geschmack von Lakritze. Verantwortlich für die besondere Geschmacksrichtung ist Süßholzwurzel (Glycyrrhiza glabra), die ein Hauptbestandteil dieser Süßigkeit ist. Die Wurzeln schmecken 50-mal süßer als Rohrzucker. Aus dem eingedickten Wurzelsaft entsteht Lakritze – die schwarze Süßigkeit, die zu Pastillen, Bonbons und Schnecken verarbeitet wird. Den süßlichen Geschmack unseres AHA EXCELSIOR haben wir somit dem Süßholz zu verdanken.

Der Süßholzstrauch stammt ursprünglich aus Indien und China. Die Staude wird bis zu zwei Meter hoch und hat hübsche blass-lila bis blau-violett gefärbte Blüten. Auf dem Seeweg gelangte der Süßholzstrauch vor langer Zeit nach Europa und ist daher auch im Mittelmeerraum zu finden. Die Anwendungen seiner gelblichen Wurzeln waren schon in den Kräuterbüchern des späten Mittelalters zu finden.

Wenn man „Süßholz raspelt“, dann schmeicheln wir jemandem oder machen uns bei anderen Menschen beliebt. Wie die Redewendung genau entstand, weiß man nicht. Ein Zusammenhang zur Heilpflanze Süßholz besteht anscheinend, denn früher wurden Süßholzwurzeln durch Raspeln zerkleinert.

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ZIMTBLÜTE

Cinnamonum cassia flos sind die heranwachsenden Knospen des Zimtbaumes, die in aufwendiger Handarbeit gepflückt und mühevoll an der Luft getrocknet werden. Ihr Äußeres erinnert an Gewürznelken, die dem Gewürz die Beinamen Zimtnelken und Nelken-Zimt verleihen. Der Zimtbaum trägt nur wenige junge Knospen, was das Gewürz zu einer seltenen Rarität macht.

Getrocknet duften Zimtblüten würzig nach Zimt. Ihr Aroma ist warm, zimtig, floral und süß-würzig, aber durch die fehlende Holznote etwas milder als das der Zimtstangen. Der Geschmack der Zimtblüten lässt sich auch als angenehm herbsüß beschreiben – er erinnert außerdem an eine fruchtig-süße Kombination von Zimt und Gewürznelken und passt daher hervorragend in unseren AHA EXCELSIOR.

Als eines der ältesten Gewürze wurde Zimt schon vor Jahrtausenden in China verwendet und war dort unter dem Namen „Gui“ bekannt. Um Zimt ranken sich zahlreiche Legenden und Mythen. So erzählten die alten Römer beispielsweise, dass Zimt aus den Nestern von Zimtvögeln stamme. Man vermutet, dass diese Mythen deshalb erfunden wurden, um den Preis von Zimt in die Höhe zu treiben.

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